Kleinkläranlage nachrüsten

Nachrüsten wird zur Pflicht

Mit innovativen Systemen können vorhandene Klärgruben in einfachen Schritten zu vollbiologischen Kleinkläranlagen nachgerüstet werden. Die 2015 in Kraft getretene und verschärfte Wasserrahmenrichtlinie der EU macht dies in vielen Fällen notwendig. Das Nachrüsten von Kleinkläranlagen wird damit für viele Betreiber zur Pflicht.

Das Nachrüsten älterer Anlagen bzw. deren Modernisierung muss auf Drängen der Behörden vom Betreiber selbst durchgeführt werden, bzw. dieser sollte einen geeigneten Fachbetrieb mit der Nachrüstung beauftragen. Zudem müssen die nachgerüsteten Anlagen den vorgeschriebenen Reinigungsklassen entsprechen. Kommt man dem nicht nach, kann sogar ein Entzug der wasserrechtlichen Erlaubnis für den Betrieb der Kleinkläranlage drohen.

Nachrüstung bestehender Betonbehälter

Vorsicht bei gemauerten Kleinkläranlagen! Damit Ihre nachgerüstete Kleinkläranlage zu 100% dicht und somit auch genehmigungsfähig ist, dürfen prinzipiell keine gemauerten Kläranlagen mehr zum Einsatz kommen. Die folgenden Punkte müssen bei der Nachrüstung Ihrer Kleinkläranlage beachtet werden:

  • Wasserdichtheit nach außen (Dichtheitsprüfung entsprechend DIN 4261-1)
  • Wasserdichtheit der Trennwände untereinander (bei Mehrkammergruben)
  • Zugangsöffnung mindestens 60 cm

Sollten Sie nicht mit allen gesetzlich geforderten Richtlinien vertraut sein, stehen wir Ihnen gerne für die Nachrüstung Ihrer Kläranlage zur Seite.

Kleinkläranlagen nachrüsten

Der utp-Kläranlagenratgeber:

Nachrüsten von Kleinkläranlagen